IGG  Interessengemeinschaft für eine sinnvolle Gemeindegestaltung Goldenstedt

Wir setzen uns dafür ein, dass unser Umfeld lebenswert bleibt. 


Juni 2020
IGG unterstützt Volksbegehren für Artenvielfalt in Niedersachsen

"Ab sofort kann unterschreiben, wer Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen besser schützen will! Das Artensterben ist dramatisch. Auch hier in Niedersachsen sind die Hälfte von 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht, 62 Prozent der Wildbienenarten gefährdet und Millionen Brutvögel verschwunden. Der Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur hat es gerade nochmal verdeutlicht: Die Natur geht verloren“, sagt Initiator Dr. Holger Buschmann. „Wir sind aber auf intakte Ökosysteme angewiesen – nicht nur saubere Luft und sauberes Trinkwasser, auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln hängt davon ab. Die immer intensivere Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens. Naturforscher der Leopoldina bestätigten kürzlich, dass 80 Prozent des Biodiversitätsverlusts auf das Konto der intensivierten Landwirtschaft gehe. Deshalb darf es ein Weiter-so nicht geben. Wir müssen jetzt handeln, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Tierarten wie Kiebitz, Uferschnepfe, Bekassine, aber auch Feuersalamander künftig nur noch im Museum sehen werden.“..."Besseren Artenschutz gibt es nur mit besseren Gesetzen. Ankündigungen und Absichtserklärungen helfen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten wenig“ ... „Es braucht verbindliche Reglungen, an die sich alle halten müssen und die Entschädigungszahlungen für Landwirte sichern. Viele Menschen sind besorgt, dass Klimakrise und Artensterben unumkehrbare Schäden anrichten. Wir brauchen 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird."


Februar 2020
Vorstandswahlen & Kohlgang

Neun der bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wahl und werden einstimmig wiedergewählt. Nachzubesetzen war die Nachfolge von Dagmar Bartz-Oswald und Uwe Hohnhorst. Gewählt wurden Rita Gelhaus und Vera Willgosch.

Der Kohlgang musste aufgrund des regnerischen Wetters etwas kürzer ausfallen. Der anschließende Kohl & Pinkel schmeckte trotzdem. Zum Könispaar gekürt wurden Hedwig Bruns und Arne Bruns-Schildhauer.




September 2019
Goldenstedter Güllestreit zieht Kreise!
Auch der Weser Kurier in Bremen greift das Thema auf und informiert seine LeserInnen

Hier der Link zum Artikel des Weser Kurier

https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-der-guellestreit-von-goldenstedt-_arid,1858518.html



August 2019
Die IGG widerspricht: Richtigstellung zum Leserbrief von Bodo Wessels

Die Aussagen von Bodo Wessels sind in vielen Punkten falsch. Es ist weder richtig, dass Ratsmitglieder, auch nicht die der IGG-Fraktion, schon über die Gülleaufbereitungsanlage abgestimmt haben, noch entspricht es der Wahrheit, dass die IGG die negativen Auswirkungen der Anlage auf die Hunte nicht im Blick hat. Das gilt auch für die Vorsitzende Christiane Lehmkuhl, die sich gerade damit intensiv befasst hat.

Festzustellen ist, dass in einer nichtöffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses, in der der Fraktionsvorsitzende Dieter Rohnstock die IGG vertritt, beraten und abgestimmt wurde, ob die Planung zur Flächennutzungsplanänderung gestartet werden soll (Aufstellungsbeschluss). Weiter sind wir noch nicht! Die Anlage selbst war noch nicht, wie Herr Wessels falsch behauptet, Thema im Rat und auch noch nicht im öffentlichen Bauausschuss.

Zudem hat die IGG, einschließlich der Vorsitzenden Christiane Lehmkuhl, immer die gesamte Landschaft im Blick gehabt und ihre Kritik bereits mehrfach in verschiedenen Medien geäußert. Im zitierten OV-Interview ging es um eine ökologisch leistungsfähige Landwirtschaft und nicht ausschließlich um die geplante Gülleaufbereitungsanlage.

Persönliche Kritik hat hintenanzustehen, wenn es darum geht, gemeinsame Ziele zu erreichen und die Zukunft lebenswert zu gestalten.


Juli 2019
Keine Gülleaufbereitung in Varenesch

Wir sind dagegen und wir unterstützen den Protest der Varenescher Bürger*innen. Den Bau einer Gülleaufbereitungsanlage wird die IGG nicht unterstützen (nicht in Goldenstedt und nicht anderswo). Diesbezügliche Anträge lehnen wir ab. Eine solche Anlage ist auch das falsche Signal an die Landwirtschaft! An der derzeit viel diskutierten weltweiten Klimakrise hat die industrielle Landwirtschaft einen nicht unerheblichen Anteil. Nicht Gülleaufbereitung ist der Weg. Gülle darf nur soviel entstehen, wie sie auch auf dem Acker eines Landwirtes sinnvoll eingesetzt werden kann. Im LK Vechta fehlen ca. 16000 ha Ackerfläche um die hier anfallenden Gülle auszubringen. Eine Entwicklung, die nur mit jahrelanger Ignoranz der Überdüngung erklärbar ist. Nur eine drastische Senkung der Tierzahlen ist der Ausweg. Eine Gülleaufbereitungsanlage kann nur zu einem „Weiter so“ führen. Die IGG macht da nicht mit!


August 2018
IGG  fordert Einstellung einer Fachkraft für Natur in Goldenstedt

Der Verlust der Artenvielfalt ist leider auch in Goldenstedt massiv zu beobachten. Wegeseitenstreifen verschwinden immer noch unterm Pflug. Bäume und Gehölzstreifen werden ohne Rücksicht auf Flora und Fauna geschädigt oder beseitigt. Das Thema Wegerandstreifen ist für die IGG schon fast so alt wie sie selber ist!

Nachdem die Verwaltung - konfrontiert mit einem IGG Antrag auf naturnahen Umgang mit gemeindeeigenen Flächen - Vorschläge zur Umsetzung des IGG Antrages gemacht hat, favorisiert die IGG den  Vorschlag der Verwaltung, eine hauptamtliche Mitarbeiterin/er  für Naturschutz einzustellen.

Die IGG wird hier weiter am Ball bleiben und darauf drängen, dass für die Stelle die erforderlichen Mittel im Haushalt 2019 bereitgestellt werden.



Februar 2018
IGG hat neuen Vorstand gewählt - Christiane Lehmkuhl ist  1.Vorsitzende

Auf der Mitgliederversammlung 2018 standen satzungsgemäße Neuwahlen an. Dagmar Bartz-Oswald gab ihr Amt als Vorsitzende aus persönlichen Gründen ab. Sie bleibt jedoch als künftige Kassiererin im Vorstand der IGG.

Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Mitgliederversammlung die Ratsfrau Christiane Lehmkuhl einstimmig.

Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt - Uwe Hohnhorst, Anne v. Döllen, Martin Kröger, Dieter Rohnstock, Elisabeth Aka, Hedwig Bruns, Renate Böger, Peter Oswald, Maria Böckmann - in der Bildmitte die 1. Vorsitzende Christiane Lehmkuhl


Januar 2018
IGG lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Dialog ein


Die Interessengemeinschaft für eine sinnvolle Gemeindegestaltung Goldenstedt IGG, das muss festgehalten werden, ist bereits seit 35 Jahren in der Gemeindepolitik aktiv und hat als zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat durchaus politisches Gewicht. Sie versteht sich nach wie vor als völlig unabhängig von den etablierten Parteien und grenzt sich auch bewusst von rechts- und linksextremen Positionen ab. Die Kernpunkte der IGG-Politik orientieren sich ausschließlich an kommunalen Belangen, wobei Umwelt und Naturschutz einen Schwerpunkt bilden. Immer größere Bedeutung erhalten auch die aktuellen Fragen zur Demografie Entwicklung.  Aber auch die Anliegen von „kleinen“ Bürgerproblemen sollen zu Gehör gebracht und ggf. in entsprechende Ratsbeschlüsse einfließen.

Die vier IGG-Ratsmitglieder, deren Frauenanteil übrigens 75% beträgt(!), vertreten mit großem Engagement und Erfolg in den Ratsausschüssen die Standpunkte des IGG Vorstands.

Gleichwohl ist den Unabhängigen bewusst, dass man sich keinesfalls auf den Erfolgen ausruhen darf. Nur durch ständigen Dialog mit möglichst allen Bevölkerungsschichten können Trends und Strömungen erkannt und in sinnvolle Gemeindepolitik umgesetzt werden.

Um vielleicht auch neue Mitglieder zu gewinnen, lädt die IGG interessierte Bürger, Junge, Junggebliebene, Frau, Mann, Schüler, egal welcher Nationalität zu einem Schnupperabend am 16.02.2018 um 20:00 Uhr in die Gaststätte „Café zur Quelle“, Tiefer Weg 28 ein.
Wer mehr über die IGG wissen will, wer ein Thema zur Kommunalpolitik diskutieren möchte, wer einfach nur die IGG Leute näher kennenlernen möchte ist willkommen.


November 2017
IGG bleibt am Ball in Sachen Wegerandstreifen.

Inzwischen weiss es wohl jede/er! Das massenhafte Insektensterben lässt sich nicht mehr leugnen. Die Folgen für die Landwirtschaft und der menschlichen Ernährung werden nicht nur bei den Grünen diskutiert. Folgerichtig wendet sich die IGG mit einem erneuten Aufruf in der Presse an die  Politiker in Goldenstedt.











 

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