Selbst mit anpacken und aktiv mitgestalten – das ist uns seit jeher wichtig.
Ob aktuell Einsatz für die Einstellung eines Jugendpflegers /-pflegerin oder 2005 die Initiative zur Einrichtung des Jugendparlaments, ob Pflanzen von Hecken und Bäumen, Einsatz für Wegerandstreifenprogramme, Engagement gegen Umweltgefährdungen oder rechte Gesinnung – unsere Aktivitäten waren und sind vielfältig.
Was wir in den letzten Jahren so bewegt haben, findest Du nachfolgend mit vielen Beiträgen/Bildern.
2026
04. Juli 2026
Fahrradtour zu den Themen Hochwasser & Dürre

Extreme Wetterereignisse nehmen zu: ungewohnt heiße Temperaturen, Trockenheit oder Starkregen mit Überschwemmungen – Grund genug für die IGG, in einer themenbezogenen Fahrradtour dem nachzuspüren. 35 interessierte IGG Mitglieder & Friends radelten am Samstag mit.
Die drei ReferentInnen Christiane Lehmkuhl (Kreisnaturschutzbeauftragte und BSH-Vorsitzende), Maria Buschenhenke (Naturschutzmanagerin Gemeinde Goldenstedt) und Karl-Heinz Hanken (Bioland-Bauer und IGG Mitglied) erläuterten an verschiedenen Stellen in der Gemeinde Goldenstedt, wie Wasser in der Fläche zurückgehalten kann, so dass es vor Ort versickert bzw. was getan wird, damit bei starken Niederschlägen das Regenwasser geordnet abfließen kann.






Die Fahrradstrecke, von der IGG-Arbeitsgruppe „Aktivitäten“ vorbereitet, führte zu mehreren Regenrückhalteflächen, den Teichwiesen im Mehrgenerationenpark, entlang des Mühlenbachs und der Poggenbäke durch Pastors Wöste, zu den eiszeitlich entstandenen Schlatts und durch das Herrenholz bis nach Lutten. Christiane Lehmkuhl und Maria Buschenhenke informierten über die hydrologischen Gegebenheiten und Maßnahmen sowie über ökologische Besonderheiten.
In Lutten wurde bei Familie Wilke eine Kaffeepause gelegt. Danach wurde das Projekt „Revitalisierung der Schlochterbäke“ besichtigt. Christiane Lehmkuhl erläuterte das auf einer 2,3 ha großen Fläche umgesetzte Landkreisprojekt, das vom Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des „Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz“ gefördert wird. Zum Schluss demonstrierte Karl-Heinz Hanken auf seinem Hof, wie mit einer kleinen technischen Veränderung bei Flächen, die mit einer Drainage versehen sind, das Wasser vor Ort variabel gehalten oder abgelassen werden kann.
Der Abschluss fand bei Familie Aka mit weiteren IGG Mitgliedern statt.
29. April 2026
Mitgliederoffene Vorstandssitzung
In der mitgliederoffenen Vorstandssitzung haben wir die KandidatInnen-Liste beschlossen und über das Wahlprogramm gesprochen.
18. Februar 2026 / 28. März 2026
Mitgliederoffene Vorstandssitzung & KandidatInnen-Workshop
In einer mitgliederoffenen Vorstandssitzung haben wir uns den politischen Themen und der anstehenden Nominierung der KanditatInnen für den neuen Gemeinderat gewidmet. 12 IGG-Mitglieder haben sich für eine Kandidatur bereit erklärt.

Gemeinsam haben die KandidatInnen einen ganzen Samstag damit verbracht, um sich über Ziele, Ideen und Maßnahmen auszutauschen, Arbeitsgruppen zu bilden und sich über die KandidatInnen-Reihenfolge anzustimmen.
v.l.n.r.: Michael Schildhauer, Björn Haust, Rita Gelhaus, Dieter Rohnstock, Annette Wilke, Rebecca Vogel, Maren Mählmeyer, Niklas Karns, Dr. Elisabeth Aka, Dr. Georg Bruns, Johannes Lamping (es fehlt: Beate von Döllen)
Februar und März 2026
Pflanzaktionen in Arkeburg
Am 14. Februar 2026 hat die Wassergruppe der Selbstgestalter Vechta mit Maria Buschenhenke (Natuschutzmanagerin Gemeinde Goldenstedt) eine Heckenpflanz-Aktion an der Arkeburger Straße initiiert. Beteiligt waren seitens der IGG die Mitglieder Karl-Heinz Hanken, Georg Bruns, Detlev Dierkes und Peter Strohmann mit Sohn.

Weitere Pflanzaktionen sind über die Gemeinde und Christiane Lehmkuhl (BSH) organisiert worden, es wurden im März Hecken durch weitere Sträucher ergänzt.
21. Februar 2026
Flagge zeigen gegen Rechts im Februar in Brettorf
Unter dem Motto „Brettorf bleibt BUNT“ demonstrierten etwa 500 Menschen am 21. Februar gegen die Neugründung einer AFD Jugendorganisation im Brettorf – Dorfbewohner ebenso wie Zugereiste, Jung und Alt, Organisationen und Einzelpersonen – und wir als IGG Mitglieder mittendrin: Martin Gelhaus, Rita Gelhaus, Elisabeth Aka, Detlev Dierkes, Maren Mählmeyer mit Sohn sowie Peter Wilkens zeigten Flagge für Demokratie.






07. Februar 2026
Kohlgang – Das Gesellige mit dem Politischen verbinden
Bei unserem alljährlichen Kohlgang wurde nicht nur konsumiert, sondern auch diskutiert. Bei unserem Gang durch die Gemeinde wurde an der einen oder anderen Stelle angehalten, z.B. am Rathausplatz, um die Neugestaltung zu sichten. Ob sich da wohl noch etwas tut? Ob die im Hochbeet gepflanzte Felsenbirne bei heißen Temperaturen wohl genauso Schatten spenden kann wie die geplanten Bäume? Zur ursprünglich verabschiedeten Planung scheint noch etwas zu fehlen.
(Nachtrag: Aufgrund unserer Nachfrage erhielten wir inzwischen die Info, dass die geplanten Bäume eingepflanzt werden und für die Felsenbirnen neue Standorte gesucht werden.)

Nach dem Essen gab es durch den Fraktionsvorsitzenden Dieter Rohnstock noch einige Informationen zu den KandidatInnen für die kommende Kommunalwahl. Danach wurde sich in angeregten Gesprächen weiter ausgetauscht und wir konnten dem bisherigen Kohlkönigspaar danken und das frisch proklamierte Königspaar hochleben lassen.


2025
07. September 2025
Fahrradtour durch das Herrenholz

6 IGG Mitglieder & Friends haben am 7. September an der durch MitarbeiterInnen des Forstamt Alhorn geführten Radtour durch das Herrenholz teilgenommen. Ziel war es, den sog. „Kompensationspool Herrenholz“ sowohl von seiner Ausdehnung als auch inhaltlich zu erfassen.
Zuerst gaben die drei Förster einen kurzen Überblick über die geschichtliche und forstwirtschaftliche Entwicklung in dem ca. 700 ha großen Waldgebiet. Dann startete die Fahrradgemeinschaft in Richtung der Kompensationsflächenpools im südlichen Teil des Herrenholzes.
Dort erklärte Björn Staggenborg, Förster für Naturdienstleistungen, die Maßnahmen, die in der Vergangenheit bereits durchgeführt wurden. Darunter zählt unter anderem der Waldumbau von vorwiegend Nadelgehölzen zu Laubwald-Mischgemeinschaften oder das Verfüllen der Gräben, um Wasser im Herrenholz zu halten, sowie das Anlegen kleinerer Amphibientümpel. Er räumte ein, dass dies teilweise mit starken Abholzungen und Erdbewegungen verbunden war, was jedoch für eine erfolgreiche Umsetzung nötig gewesen sei. Die Anregung der IGG, an geeigneten Stellen Fotorahmen aufzustellen, um den Wandel zu dokumentieren, wurde dankbar aufgenommen.


Außerdem wurden die weiteren Schritte in den noch folgenden Flächen vorgestellt. Nach einer kurzen Radrunde in den zentralen Bereich des Herrenholzes wurde die Planung zum Waldumbau außerhalb der Kompensationsflächenpools durch Revierleiter Jasper Brüning erläutert. In den nächsten 3 bis 4 Jahren sollen hier die bestehenden Nadelholzbestände ebenfalls in standortsangepasste Laubmischwälder umgewandelt werden. Prägende Baumarten werden hier Stieleiche, Flatterulme, Winterlinde und Hainbuche sein. Die Erläuterungen zum Eremiten, ein seltener Käfer und die „prioritäre Art“ der hier gültigen FFH-Richtlinie (Naturschutzrichtlinie der EU), war ein Thema, welches die IGG & Friends bewegte.
Nicht zuletzt der Naturwald am alten Forsthaus stellt einen wichtigen Lebensraum für den Eremiten in Goldenstedt und dem gesamten Landkreis Vechta dar, wie Carolin Kemper, stellv. Forstamtsleiterin in ihren abschließenden Ausführungen erklärte.

02. August 2025
IGG Sommerfest


Ganz so sommerlich war es nicht beim traditionellen IGG Sommerfest – trotzdem haben die Mitglieder einen sehr schönen Abend im Garten der Familie von Elisabeth Aka und Ehemann Detlev verbracht – mit interessanten Einblicken in die Bewirtschaftung des Hofes, vielen Aspekten zur Selbstversorgung und zu Wassermanagement, Gartenpflege, Kompostherstellung, Tierhaltung etc.
Juni 2025
mitgliederoffene Vorstandssitzung zum Thema Jugendarbeit in Holdorf
Elisabeth Vodde-Börgerding zu Besuch bei der mitgliederoffenen Vorstandssitzung zum Thema Jugendarbeit in Holdorf – ein positives Beispiel für vielfältige Zusammenarbeit und Engagement
Gut entwickelte Jugendarbeit stellt wichtige Möglichkeiten bereit, damit junge Menschen als engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihre Kommune hineinwachsen. Durch positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und Teilhabe können Jugendliche soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung entwickeln.
Da wir die Einstellung eines Gemeindejugendpflegers für wichtiger denn je halten und beabsichtigen, einen entsprechenden Antrag erneut in den Gemeinderat einzubringen, wurde aus diesem Grund Elisabeth Vodde-Börgerding, Vorsitzende des Vereins „Zukunft für Jugend Holdorf e. V.“, zur jüngsten mitgliederoffenen IGG-Vorstandssitzung eingeladen. Vodde-Börgerding begleitet den Holdorfer Verein seit seiner Gründung 2005. Wie die langjährige Sozialarbeiterin berichtete, sei die Idee eines Gemeindejugendpflegers zunächst nicht unterstützt worden. Im Laufe der Jahre hätte der eingestellte Jugendpfleger jedoch so vielfältige und wichtige Aufgaben übernommen, dass man nicht mehr darauf verzichten wolle und könne.
(Artikel hierzu siehe Presseartikel 2025).
Um das Thema Gemeindejugendpflege mit einer breiteren Öffentlichkeit diskutieren zu können, nahmen unser Fraktionsvorsitzender Dieter Rohnstock und unsere IGG-Vorsitzende Rita Gelhaus im Anschluss an die Sitzung Kontakt zum Goldenstedter Bürgermeister Alfred Kuhlmann auf und schlugen eine Infoveranstaltung vor. Denn eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wie den Schulen, der Gemeindeverwaltung und nach Möglichkeit auch weiteren Ehrenamtlichen sind für den Erfolg der Gemeindejugendpflege von essenzieller Bedeutung.
18. Januar 2025
Winterspaziergang mit kommunalen Themen im Fokus & anschließend Kohlessen
Unser Winterspaziergang startete am Café zur Quelle.

Bereits zu Beginn des Spaziergangs wurde deutlich, dass die zunehmende Anzahl von Schottergärten eines unserer zentralen Anliegen ist. Diese als pflegeleicht und modern beworbenen Gärten sind in Wirklichkeit ein ökologisches Problem. Sie bieten keinen Lebensraum für Insekten und Vögel, tragen zur Erwärmung der Umgebung bei und verhindern die Versickerung von Regenwasser. Schottergärten sind verboten, dennoch wird seitens des Landkreises aufgrund fehlender Ressourcen für Kontrollen wenig dagegen unternommen. Es ist höchste Zeit, dass wir uns auf die Wiederherstellung naturnaher Gärten konzentrieren, die das lokale Ökosystem unterstützen.
Ein weiteres Thema, das während des Spaziergangs zur Sprache kam, war die Abholzung von wertvollem Baumbestand in der Gemeinde. In den letzten Jahren wurden zahlreiche alte Bäume gefällt, ein adäquater Ersatz kann auch bei Neupflanzungen über Jahre nicht erreicht werden. Deshalb setzen wir uns Ende letzten Jahres für Investitionen in Biotopverbunde ein. Mit Biotopverbunden, der Erhaltung von Grünstrukturen zwischen Biotopen, wird das Überleben von Tier- und Pflanzenarten in der intensiv genutzten Kulturlandschaft gesichert. Damit haben die Arten die Möglichkeit ihren Lebensraum zu wechseln.


Der Spaziergang führte uns auch zu mehreren neu asphaltierten und betonierten Flächen, die ehemals grün und naturbelassen waren. Die zunehmende Versiegelung der Böden ist nicht nur eine Bedrohung für die Natur, sondern verschärft auch klimatische Probleme. Versiegelte Flächen verhindern die natürliche Wasseraufnahme und führen zu Überschwemmungen sowie starker Erwärmung in städtischen Gebieten.
Der Winterspaziergang hat einmal mehr die dringende Notwendigkeit aufgezeigt, auf lokaler Ebene nicht nur nach ökonomischen, sondern auch nach ökologischen Kriterien Entscheidungen zu treffen.
Nach dem aufschlussreichen Spaziergang trafen wir uns zu einem gemeinsamen Kohlessen. Erstmals wurde für die Fahrt zum Restaurant der Zug genutzt, was unsere umweltbewusste Haltung unterstreicht. Das Essen bot Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke zu diskutieren und Pläne für zukünftige Aktionen zu schmieden.


Und das neue Kohlkönigspaar wurde ermittelt – es regieren nun Helga und Walter bis zum nächsten Kohlgang. Danke an das bisherige Kohlkönigspaar Beate und Johannes für die Organisation des Tages!
2024
22. September 2024
Demokratie feiern: Radtour entlang der Grundgesetz-Banner
Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 75 Jahre alt – das haben wir auf zweierlei Art und Weise gewürdigt, zuletzt im September mit einer Radtour.
Tolles Wetter, motivierte 14 Radelnde, eine schöne Strecke mit dem Fahrrad entlang der Demokratie-Banner – wir haben den Spätsommer am Tag des Herbstanfangs nochmal richtig genossen. An jedem Banner haben wir einmal kurz gehalten und uns die Texte der einzelnen Artikel nochmal vergegenwärtigt – nicht jeder Artikel erschloss sich uns sofort aufgrund der Formulierung.





Es hat uns sehr gefreut, dass nicht nur IGG-Mitglieder, sondern auch 4 „Friends“ mitgeradelt sind! Vielen Dank nochmal an Annette und Herrmann, die uns in Lutten zu einer Trinkpause beherbergt haben und an Elisabeth Aka für die tolle Idee dieser Tour.
Schade war es, dass in Lutten bereits alle 4 Banner an den ursprünglichen Stellen abgebaut waren, in Varenesch konnten wir uns am Sportplatz aber nochmal an einem Banner versammeln, bevor wir uns dann für 32 gefahrende km mit Kaffee und Kuchen in „Sarahs Tortenstübchen“ belohnt haben.
28. Juli 2024
Sommerfest mit Mitgliederversammlung, Wahl Vorstand & Gartenfest
Rita Gelhaus und Christiane Lehmkuhl tauschen Rollen

Das Motto der Interessengemeinschaft für eine sinnvolle Gemeindegestaltung Goldenstedt (IGG) ist für Rita Gelhaus bereits seitl langem Programm: „Für ein lebenswertes Umfeld in der Gemeinde Goldenstedt“, darum geht es Rita Gelhaus nicht nur als langjähriges IGG-Vorstandsmitglied, sondern auch bei ihrem Engagement in der „Arbeitsgruppe 2030“ oder bei „Salut Normandie“. Menschen zusammenzubringen, um sich gemeinsam für Umwelt- und Naturschutz und für soziale Fragen in der Gemeinde einzusetzen, das ist ihre Stärke. Umso mehr freuten sich die Mitglieder der IGG bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung, dass Rita Gelhaus bereit war, zur Vorsitzenden zu kandidieren. Die bisherige Vorsitzende Christiane Lehmkuhl hatte mitgeteilt, nach insgesamt sechs Jahren den IGG-Vorsitz niederlegen zu wollen. Lehmkuhl möchte sich in Zukunft neben ihrer Ratsmitgliedschaft in Goldenstedt stärker auf ihre Arbeit als Kreisnaturschutzbeauftragte und Vorsitzende der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH) konzentrieren können. Durch ihren Sitz im Goldenstedter Gemeinderat bleibt Lehmkuhl dem Vorstand der IGG satzungsgemäß aber erhalten und erklärte sich bereit, für den Posten der Schriftführerin zu kandidieren. Die Mitgliederversammlung dankte ihrer bisherigen Vorsitzenden für ihre geleistete Arbeit mit einem großen Präsentkorb.

Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung folgende neue Vorstandszusammensetzung:
1. Vorsitzende: Rita Gelhaus, 2. Vorsitzende: Dr. Elisabeth Aka, Kassenwart: Peter Oswald, Schriftführerin: Christiane Lehmkuhl (Ratsmitglied),
Beisitzerinnen und Beisitzer: Hedwig Bruns, Annette Wilke, Martin Kröger, Björn Haust, Dr. Georg Bruns (Ratsmitglied), Dieter Rohnstock (Ratsmitglied), Maria Böckmann (Ratsmitglied).
Den informellen Teil der Versammlung setzten die Mitglieder und Freunde der IGG mit einem Gartenfest bei Dr. Georg Bruns in Ellenstedt fort.


25. Mai 2024
Demokratie feiern – parteienübergreifendes Fest
75 Jahre Grundgesetz – ein Grund zum Feiern. Deshalb fanden sich ab Januar – initiiert von Dr. Elisabeth Aka von der IGG – mehrere VerteterInnen der demokratischen Goldenstedter Parteien zusammen, um gemeinsam ein Demokratiefest zu planen.
Mit Goldenstedter Institutionen und Vereinen wurde ein Programm zusammengestellt und die Bevölkerung eingeladen. Die Goldenstedter Feuerwehr stellte ihr Gebäude und den Vorplatz zur Verfügung und übernahm mit der Lutter Feuerwehr die Versorgung der Gäste. Ein gelungenes Zusammenspiel vieler engagierter Personen (Vorberichte siehe Presseartikel 2024).



Ausgeteilt wurde die Torte von Alfons Kalthoff, der, geboren am 1. Mai 1949, nur wenige Tage älter ist als das Grundgesetz.
Viele weitere Personen haben zum Gelingen des Festes beigetragen (siehe Presseartikel 2024).



2023
29. Juli 2023
Sommerfest mit Informationen, Diskussionen und Genießen
Sich informieren, diskutieren und dabei die Geselligkeit nicht zu kurz kommen lassen, so lautete die Devise unseres Sommerfestes.


Nach einer gemütlichen Kaffeerunde mit Buchweizentorte trafen sich die Mitglieder und Freunde der IGG im Schafstall beim Haus im Moor, um sich über die große Bedeutung der Moore für den Arten- und Klimaschutz und über die aktuelle Situation der Moore vor Ort auszutauschen. Die IGG-Vorsitzende Christiane Lehmkuhl berichtete von den aktuell im Kreistag laufenden Diskussionen um den beantragten Torfabbau im Südkreis (Campemoor, Neuenkirchen-Vörden).
Einstimmig waren die Teilnehmenden der Meinung, dass die Abtorfung einer derart großen Fläche wie in Neuenkirchen (85 ha) wegen der aktuell noch gültigen Rechtslage vielleicht nicht zu verhindern ist, aber in Zeiten des bereits eingetretenen Klimawandels nicht mehr vor den nächsten Generationen zu rechtfertigen ist. Gesetzesentwürfe zum Verbot neuer Torfabbaugenehmigungen liegen auf Landesebene bereits vor. Der Klimaschutzplan 2030 der Bundesregierung sieht ein Ausstieg aus dem Einsatz von Torf im Hobbygartenbau bereits bis 2026 vor, im Erwerbsgartenbau bis 2030.
Im Anschluss an die Diskussion gab es zur Abrundung des Sommerfestes ein gemeinsames Essen in der Abendsonne am Schafstall. Für ihre Veranstaltung hatte die IGG den Schafstall beim Haus im Moor angemietet, eine Entscheidung, die zur Nachahmung empfohlen werden muss!
Mai 2023
Christiane Lehmkuhl neue Kreisnaturschutzbeauftragte,
Dieter Rohnstock Nachfolger im Vechtaer Kreistag
Stabwechsel bei den ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten des Landkreises Vechta: Nach jahrzehntelangem Einsatz haben Christian Behnen (Bakum) und Rainer Hausfeld (Vechta) ihre Amtsgeschäfte übergeben. Als Nachfolger hat der Kreisausschuss Christiane Lehmkuhl (Goldenstedt), Josef Taphorn und Ulrich Vaske (beide Dinklage) bestellt.
Aufgrund der wachsenden Aufgaben sei der Kreis der Naturschutzbeauftragten von 2 auf 3 erweitert worden, so der Landkreis.
Das Trio berate und unterstütze künftig die Untere Naturschutzbehörde in allen Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes, wie es im Niedersächsischen Naturschutzgesetz heißt.

Aufgrund ihrer Ernennung hat Christiane ihren Posten im Vechtaer Kreistag zurückgegeben, um politisch unabhängig beraten zu können. An ihre Stelle im Kreistag ist Dieter Rohnstock nachgerückt.
05. April 2023
Pflanzaktion in Arkeburg
IGG-Mitglieder wirkten bei Pflanzaktion der AG „Goldenstedt 2030“ mit.
Einige unserer Mitglieder setzten sich jahrelang in der Arbeitsgruppe „Goldenstedt 2030“ ein, um mitzugestalten, wie wir in Zukunft leben wollen.


22. April 2023
Mitgliederversammlung & Neuwahlen
Nach dem Bericht der Aktivitäten aus den letzten beiden Jahren standen Neuwahlen an. Verabschiedet aus ihrem Amt als Beisitzerinnen wurden Renate Böger und Vera Willgosch – Christiane Lehmkuhl dankte beiden für ihr Engagement im Vorstand.
Der bisherige Vorstand stand ansonsten für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurde einstimmig wiedergewählt. Neue BeisitzerInnen sind Björn Haust und Annette Wilke.


18. Februar 2023
Mitgliedertreffen: Zunächst Kaffeetrinken, dann Kohlgang und Kohlessen
Das Treffen für alle Mitglieder und Interessierten fand am 18. Februar 2023 statt. Unser Kohlkönigspaar Hedwig und Arne konnte endlich die Königswürde abtreten, es reichte ihnen nach 1093 Tagen.

Der Spaziergang führte uns kreuz und quer durch Varenesch.


2022
23. Juli 2022
Unsere Sommertour nach Deindrup & Abschluss in Goldenstedt
IGG on 🚲Tour: 18 Radelnde starteten am Samstag, 23. Juli zur IGG Sommerfest-Tour in Richtung Deindrup. Mit insgesamt 24 Teilnehmenden hörten wir zwei superinteressante Vorträge zu Themen, die eng mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit zu tun haben.

Schwer beeindruckt hat uns bei unserer Besichtigung das Engagement der Mitarbeitenden des „Sonnenhof e.V.“ in Langförden-Deindrup (sonnenhof-ev.net), eine Einrichtung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen mit Landwirtschaft, Tischlerei, Textilwerkstatt mit Wollverarbeitung und eigener Großküche, sowie den Betrieb des Sola Ladens in Vechta.
Das Konzept des Hofes wurde uns von Ulrich Kohl, dem Wohnbereichsleiter, erklärt und vor Ort gezeigt.

Zentrales Thema für den Leiter der Landwirtschaft, Conrad Traidl, ist das Thema Wasser. Es gibt in der Region viele Gemüse- und Obstbauern, die ihre Felder bewässern müssen, um einen einigermaßen passablen Ertrag zu erwirtschaften. Bei der oberflächlichen Bewässerung geht aber viel Wasser durch die warme Umgebungsluft verloren. Gleichzeitig sinkt in der Region der Grundwasserspiegel rapide durch die vielen Entnahmen.
Conrad hat sich einiges von den Erdbeerbauern abgeguckt und in dem Feld, das Ihr auf dem Bild sehr, 6 km Schlauch mit Schlitzen zur Tröpfchenbewässerung im Boden verlegt (mit einer eigens dafür konstruierten Maschine) und wie man sieht – die Zwiebeln gedeihen gut. Das Wasser wird aus einer 30.000 Liter fassenden hofeigenen Zisterne entnommen.
Es braucht mehr solcher technologischen Ideen, um den sich abzeichnenden Wassermangel zu begegnen, und das gern im großen Stil!

Aber auch der Vortrag von Joost Böckmann zum Thema „Agroforst“ war sehr interessant. Der junge Landwirt hat den Hof seiner Familie reaktiviert und kombiniert auf seinen Flächen Elemente des Ackerbaus, der Tierhaltung und der Forstwirtschaft.

In seinem Forstwirtschafts-Studium ist Joost Böckmann auf viele Ideen gestoßen, die ihn inspirierten. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Denise und seinen Eltern entwickelte er über Jahre ein Gesamtkonzept für den Hof in Deindrup. Diesen hatte die Familie seit 40 Jahren nicht mehr selbst bewirtschaftet und die Flächen an landwirtschaftliche Betriebe verpachtet.
Nach und nach wandelte Joost Böckmann die Flächen als Kompensationsflächen um, die eine Kommune als Ausgleich zum Beispiel für neue Baugebiete schaffen muss. Dort dürfen keine Pflanzenschutzmittel oder chemisch zusammengesetzter Dünger verwendet werden. Die Stadt zahlt dafür einen Ausgleich an den Flächeneigentümer.
Auf den Ausgleichsflächen hat er Streuobstwiesen, Wallhecken, Feldhecken und Teiche angelegt sowie Obstbäume gepflanzt. Er möchte zudem bestimmte Baumarten großflächig anpflanzen, dabei setzt er auf eine Mischkultur aus Esskastanienbäumen, Walnuss und Haselnuss. Damit will er die zu erwartenden klimatischen Veränderungen berücksichtigen, zum Beispiel macht sich auch bei ihm der Wassermangel durch zu hohe Trockenheit bemerkbar.
Ein ganzer Teil der Obstbäume sind dieses Jahr vertrocknet. Bewässerung wird erforderlich sein, steht aber in Konkurrenz zum sinkenden Grundwasserspiegel in unserer Region.

2021
17. November 2021
Vortrag „Wegeränder und Artenvielfalt“
„Oh, Gott, die pflügen noch die Straße hoch!“ Oder: „Nun steht sie da, die Blühmischung: Distel und Brennnessel… und ich darf mein Getreide spritzen.“ Es geht um die Wegerandstreifen. Ein Thema, welches stark emotional geführt ist.

Früher waren die Wege viel breiter, häufig 10 – 14 Meter. Es wurde mal die eine, mal die andere Seite befahren bzw. man nutzte sie, um Baustoffe für die Reparatur bereit zu stellen. Heute sind die meisten Ackerwege, die einspurig zu befahren sind, nur 3 Meter breit. Das Land jenseits des Weges gehört einer Gemeinschaft, die sich aus den Besitzern und Anwohnern eines bestimmten Bezirkes zusammensetzt. Sie sind in den Wegegenossenschaften organisiert und unterliegen dem Realverbandsrecht. Aus praktischen Gründen übernahmen die Landwirte häufig die Pflege. Die vielen Besitzern von kleinen Flächen, die später meist zu größeren Flächen zusammengelegt und verpachtet wurden, waren froh, damit nichts mehr zu tun zu haben.
Veränderungen in der Ackerbestellung hin zu immer größeren Maschinen und die Möglichkeit des Pestizidseinsatzes veränderten den Ackerbau und die Pflege des Randstreifens. Diese wurden meist als sinnlos und sehr arbeitsaufwendig angesehen und von daher immer kleiner. Im Zuge der Biodiversitätsdiskussionen erinnerte man sich an diese Flächen jenseits Weges, die der Gemeinschaft gehören. So kam es zu unterschiedlichen Begehrlichkeiten. Es sind Lösungen zu finden, um allen Seiten gerecht zu werden.
Die Diskussion wird nicht nur in Goldenstedt geführt, sondern fast überall. Es gibt Regionen und Verbände, die schon einen Weg gefunden haben. Deswegen informierte sich eine Delegation der IGG (Hedwig Bruns, Karl Heinz Hanken und Dr. Elisabeth Aka) in Lohne bei einer Veranstaltung, die von der Stadt Lohne und der Arbeitsgemeinschaft für nachhaltige Kulturlandschaftsentwicklung (Anke) organisiert wurde, zu diesem Thema.
01. November 2021
Besichtigung Freistatt
„Wenn du nicht artig bist, dann kommst du ins Heim!“
Diesen Spruch kennen sicherlich viele Menschen. Die IGG hat sich aufgemacht, die Spuren der Fürsorgeerziehung einer vergangenen Zeit zu erkunden.

Bei einem Ausflug nach Freistatt konnten einige Mitglieder sich etwas in die Geschichte der Heimerziehung informieren.
Auf der Grundlage des Films „Freistatt“ wurden die Originalgebäude, die heute eine Besichtigungsstätte der Aufarbeitung sind, besucht. Durch fachkompetente Führung wurde die Geschichte der Führsorgeerziehung mit all ihren Schwierigkeiten und dunklen Seiten erläutert.
Um einen Vergleich zur heutigen aufgeschlossenen und wertschätzenden Erziehung ziehen zu können, konnten sich die Mitglieder ein Internat in Freistatt (Träger ist Bethel im Norden) anschauen. 40 Betten in einem Schlafsaal früher gegen 20qm Einzelzimmer heute standen sich gegenüber. Aber nicht nur die materielle Ausstattung hat sich gewandelt, sondern ganz besonders die Pädagogik. Heute stehen die Kinder mit all ihren Vorzügen und Schwierigkeiten im Mittelpunkt der Arbeit. Eine Rückführung in ihre Stammfamilie wird immer angestrebt. Wertschätzend und verständnisvoll. Durch den Besuch konnten wir gut nachvollziehen, was sich glücklicherweise in der Jugendfürsorge zum Positiven verändert hat.


August und September 2021
Bürger-Dialog zur Kommunalwahl 2021
Spaß hat es gemacht, mit interessierten Personen über unsere Themen ins Gespräch zu kommen.

Vera, Lisa, Christiane, Dieter, Rita, Georg, Hedwig und Peter stellten sich den Fragen von Passanten.
Unser Engagement für Naturschutz findet Anklang, auch unseren hohen Frauenanteil finden viele gut. Grundwasserschutz ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen.
Ebenso freuten sich unsere Besucher, hier Ludger, Yvonne und Anke, aber auch über den praktischen IGG-Magnet-Flaschenöffner.
Den konnten sie am Badesee vielleicht gleich zum Einsatz bringen.

Weiterhin haben wir regendichte Fahrradsattel-Bezüge aus Recycling-Material verteilt.

14. August 2021
Wahlbanner aufhängen & Sommerfest der IGG
erst die Arbeit, dann das Feiern …


Unser 40-jähriges Jubiläum nahmen wir am 14. August zum Anlass, nach der langen Corona-Zwangspause mit Mitgliedern und Freunden ein Sommerfest zu feiern und uns noch einmal über Ziele und Projekte auszutauschen.
Gemeinsam mit den 13 Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl ging es zunächst zu Fuß von Goldenstedt nach Ellenstedt, wo die Feier später im idyllischen Bauerngarten von August Bruns ihren gemütlichen Ausklang fand.
Unterwegs wurden Möglichkeiten des Radwegebaus besichtigt und diskutiert. Erfreut wurde dabei zur Kenntnis genommen, dass mittlerweile auch andere Parteien das von der IGG initiierte Projekt „Radweg am Tangenweg“ in ihr Wahlprogramm aufgenommen haben.

März 2021
Umweltwoche des Landkreises Vechta … und wir waren dabei
Im Rahmen der Umweltwoche sensibilisierten wir durch eine besondere Aktion und themenbezogene Posts für:
- Alternativen für’s Autofahren mit unserer IGG Lastenfahrrad-Stafffelfahrt
- Konsum-, Klima- und Plastik-Fasten sowie Lebenszyklen von Müll mit Zahlen – Daten – Fakten
- Nutzung von Photovoltaik-Anlagen
Weiterhin waren mehrere Mitglieder im Rahmen der AG Goldenstedt 2030 in Kooperation mit dem Jugendparlament Goldenstedt beteiligt an der „Digitalen Umweltwoche“ und an der Pflanzaktion am Regenrückhaltebecken Bussardweg.








Wir sind stolz auf alle, die mitgemacht haben und damit gezeigt haben, dass die Dringlichkeit eines umweltbewussten Verhaltens keine Spaßbremse ist, im Gegenteil! Nur gemeinsam können wir es schaffen!
2020
Juni 2020
IGG unterstützt Volksbegehren für Artenvielfalt in Niedersachsen
Ab sofort kann unterschreiben, wer Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen besser schützen will! Das Artensterben ist dramatisch. Auch hier in Niedersachsen sind die Hälfte von 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht, 62 Prozent der Wildbienenarten gefährdet und Millionen Brutvögel verschwunden. Der Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur hat es gerade nochmal verdeutlicht: Die Natur geht verloren“, sagt Initiator Dr. Holger Buschmann. „Wir sind aber auf intakte Ökosysteme angewiesen – nicht nur saubere Luft und sauberes Trinkwasser, auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln hängt davon ab. Die immer intensivere Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens.
Naturforscher der Leopoldina bestätigten kürzlich, dass 80 Prozent des Biodiversitätsverlusts auf das Konto der intensivierten Landwirtschaft gehe. Deshalb darf es ein Weiter-so nicht geben. Wir müssen jetzt handeln, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Tierarten wie Kiebitz, Uferschnepfe, Bekassine, aber auch Feuersalamander künftig nur noch im Museum sehen werden.“…“Besseren Artenschutz gibt es nur mit besseren Gesetzen. Ankündigungen und Absichtserklärungen helfen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten wenig“ … „Es braucht verbindliche Reglungen, an die sich alle halten müssen und die Entschädigungszahlungen für Landwirte sichern. Viele Menschen sind besorgt, dass Klimakrise und Artensterben unumkehrbare Schäden anrichten.
Wir brauchen 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird.“
Februar 2020
Vorstandswahlen & Kohlgang

Neun der bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wahl und werden einstimmig wiedergewählt. Nachzubesetzen war die Nachfolge von Dagmar Bartz-Oswald und Uwe Hohnhorst. Gewählt wurden Rita Gelhaus und Vera Willgosch.
Der Kohlgang musste aufgrund des regnerischen Wetters etwas kürzer ausfallen.
Der anschließende Kohl & Pinkel schmeckte trotzdem. Zum Königspaar gekürt wurden Hedwig Bruns und Arne Bruns-Schildhauer.

2019
September 2019
Goldenstedter Güllestreit zieht Kreise!
Auch der Weser Kurier in Bremen greift das Thema auf und informiert seine LeserInnen.

Hier der Link zum Artikel des Weser Kurier:
Juli 2019
Keine Gülleaufbereitung in Varenesch
Die IGG äußert sich und unterstützt den Protest der Varenescher Bürger*innen.
Den Bau einer Gülleaufbereitungsanlage wird die IGG nicht unterstützen (nicht in Goldenstedt und nicht anderswo).
Diesbezügliche Anträge werden abgeleht. Eine solche Anlage ist auch das falsche Signal an die Landwirtschaft! An der derzeit viel diskutierten weltweiten Klimakrise hat die industrielle Landwirtschaft einen nicht unerheblichen Anteil. Nicht Gülleaufbereitung ist der Weg. Gülle darf nur soviel entstehen, wie sie auch auf dem Acker eines Landwirtes sinnvoll eingesetzt werden kann.
Im LK Vechta fehlen ca. 16000 ha Ackerfläche um die hier anfallenden Gülle auszubringen. Eine Entwicklung, die nur mit jahrelanger Ignoranz der Überdüngung erklärbar ist. Nur eine drastische Senkung der Tierzahlen ist der Ausweg.
Eine Gülleaufbereitungsanlage kann nur zu einem „Weiter so“ führen. Die IGG macht da nicht mit!
2018
August 2018
IGG fordert Einstellung einer Fachkraft für Natur in Goldenstedt
Der Verlust der Artenvielfalt ist leider auch in Goldenstedt massiv zu beobachten. Wegeseitenstreifen verschwinden immer noch unterm Pflug. Bäume und Gehölzstreifen werden ohne Rücksicht auf Flora und Fauna geschädigt oder beseitigt. Das Thema Wegerandstreifen ist für die IGG schon fast so alt wie sie selber ist!
Nachdem die Verwaltung – konfrontiert mit einem IGG Antrag auf naturnahen Umgang mit gemeindeeigenen Flächen – Vorschläge zur Umsetzung des IGG Antrages gemacht hat, favorisiert die IGG den Vorschlag der Verwaltung, eine hauptamtliche Mitarbeiterin/er für Naturschutz einzustellen.
Die IGG wird hier weiter am Ball bleiben und darauf drängen, dass für die Stelle die erforderlichen Mittel im Haushalt 2019 bereitgestellt werden.
Februar 2018
IGG hat neuen Vorstand gewählt: Christiane Lehmkuhl ist 1. Vorsitzende
Auf der Mitgliederversammlung 2018 standen satzungsgemäße Neuwahlen an. Dagmar Bartz-Oswald gab ihr Amt als Vorsitzende aus persönlichen Gründen ab. Sie bleibt jedoch als künftige Kassiererin im Vorstand der IGG.

Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Mitgliederversammlung die Ratsfrau Christiane Lehmkuhl einstimmig.
Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt – Uwe Hohnhorst, Anne von Döllen, Martin Kröger, Dieter Rohnstock, Elisabeth Aka, Hedwig Bruns, Renate Böger, Peter Oswald, Maria Böckmann.
Januar 2018
IGG lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Dialog ein
Die IGG ist bereits seit 35 Jahren in der Gemeindepolitik aktiv und hat als zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat durchaus politisches Gewicht. Sie versteht sich nach wie vor als völlig unabhängig von den etablierten Parteien und grenzt sich auch bewusst von rechts- und linksextremen Positionen ab. Die Kernpunkte der IGG-Politik orientieren sich ausschließlich an kommunalen Belangen, wobei Umwelt und Naturschutz einen Schwerpunkt bilden. Immer größere Bedeutung erhalten auch die aktuellen Fragen zur Demografie-Entwicklung. Aber auch die Anliegen von „kleinen“ Bürgerproblemen sollen zu Gehör gebracht und ggf. in entsprechende Ratsbeschlüsse einfließen.
Die vier IGG-Ratsmitglieder, deren Frauenanteil übrigens 75% beträgt (!), vertreten mit großem Engagement und Erfolg in den Ratsausschüssen die Standpunkte des IGG Vorstands.
Gleichwohl ist den Unabhängigen bewusst, dass man sich keinesfalls auf den Erfolgen ausruhen darf. Nur durch ständigen Dialog mit möglichst allen Bevölkerungsschichten können Trends und Strömungen erkannt und in sinnvolle Gemeindepolitik umgesetzt werden.
Um neue Mitglieder zu gewinnen, lud die IGG interessierte Bürger, Junge, Junggebliebene, Frau, Mann, Schüler, egal welcher Nationalität zu einem Schnupperabend am 16.02.2018 um 20:00 Uhr in die Gaststätte „Café zur Quelle“, Tiefer Weg 28 ein.
Wer mehr über die IGG wissen wollte, wer ein Thema zur Kommunalpolitik diskutieren wollte, wer einfach nur die IGG Leute näher kennenlernen wollte, war willkommen.
2017
November 2017
IGG bleibt am Ball in Sachen Wegerandstreifen
Das massenhafte Insektensterben lässt sich nicht mehr leugnen. Die Folgen für die Landwirtschaft und der menschlichen Ernährung werden nicht nur bei den Grünen diskutiert. Folgerichtig wendet sich die IGG mit einem erneuten Aufruf in der Presse an die Politiker in Goldenstedt.
2005
März 2005
Einrichtung Jugendparlament
Die IGG stellt im Rat den Antrag zur Einrichtung eines Jugendparlaments

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung vom 29.03.2005
1982
Dezember 1982
Pflanzaktionen
An Pflanzaktionen waren wir schon häufig beteiligt – hier zeigt ein Foto aus dem Jahr 1982 IGG-Mitglieder aktiv im Einsatz bei Wiederherstellung und Bepflanzung eines Wegerandrandstreifens.

